Wahl: „Sonne tanken ist gut fürs Klima UND die Stadtkasse“
Die Stadt Erfurt will künftig mehr ihrer eigenen Dächer mit Solaranlagen bestücken. Dafür sollen das städtische Gebäudeamt und die Stadtwerke enger zusammenarbeiten. Ein entsprechender Letter of Intent soll im Stadtrat beschlossen werden – ein Vorhaben, das die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt.
„Erfurt verschenkt bisher viel zu viel Potenzial“, kritisiert die GRÜNEN-Klimaexpertin Laura Wahl. „Wir hinken unseren eigenen Zielen Jahre hinterher: Statt der geplanten 100 Megawatt Solarleistung bis 2020 haben wir bis Ende 2023 gerade mal 92 Megawatt geschafft. Nur auf 56 städtischen Gebäuden sind bisher überhaupt Solaranlagen installiert.“ (wie die Stadtverwaltung auf unsere Anfrage DS 0040/24 mitteilte)
Durch die neue Partnerschaft mit den Stadtwerken soll der Solarausbau endlich Fahrt aufnehmen – ganz im Sinne des Erfurter Klimaentscheids.
„Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist die wichtigste Maßnahme für eine schnelle Senkung der CO2-Emissionen und für mehr Klimaschutz. Deshalb sind wir froh, dass endlich auch die Stadtspitze dieses Potenzial erkannt hat und konsequenter nutzen will. Solarstrom ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch eine lukrative Einnahmequelle. Neben der kostenlosen Eigennutzung des Stroms haben 17 vermietete Dachflächen der Stadt 2023 immerhin rund 45.000 Euro eingebracht“, verdeutlicht Wahl abschließend. (siehe DS 0043/24)
V.i.S.d.P.: Tely Büchner (0361 655 2030)

























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