Seit 1992 gibt es in Erfurt den Ausländerbeirat. Damit bekannte sich die Stadt Erfurt zur Gleichbehandlung ihrer ausländischen Mitbürger in der städtischen Gemeinschaft und bejahte die Teilnahme aller ausländischen Mitbürgerinnen an der politischen Willensbildung im Rahmen der bestehenden Gesetze. Am 24. November steht die Wahl des neuen Ausländerbeirates an. Dazu äußert sich Astrid Rothe-Beinlich, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN:
„21 Wahlvorschläge aus 10 verschiedenen Ländern finden sich auf der Liste für die anstehende Wahl des Ausländerbeirates. Zum ersten Mal dabei sind auch Vertreterinnen aus Syrien und Afghanistan. Diese breite Beteiligung freut uns sehr, denn es geht um die politische Mitbestimmung auf kommunaler Ebene und hier sollen möglichst viele Migrantinnen und Migranten einbezogen werden. Die Mitarbeit und Unterstützung in sozialen, kulturellen und asylrechtlichen Fragen ist auch ein Beitrag zur Integration. 14.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen, ihre Vertreterinnen zu wählen und die Interessen der Mitbürgerinnen ausländischer Herkunft auf kommunale Ebene wahrzunehmen. Die wichtigsten Aufgaben sind es, gemeinsam mit dem Stadtrat die gesellschaftliche Situation und die Lebensverhältnisse der Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ausländischer Herkunft zu verbessern, die freie Entfaltung unterschiedlicher kultureller Gemeinschaften zu stärken, Toleranz Andersdenkenden gegenüber zu unterstützen, Diskriminierungen und Rassismus entgegenzuwirken sowie Verständnis und volle Akzeptanz zwischen den in der Stadt lebenden Deutschen und Nichtdeutschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zu fördern und auf die Gleichstellung von Männern und Frauen hinzuwirken. Nutzen Sie deshalb Ihr Wahlrecht! Am 6. November gibt es eine Informationsveranstaltung zur Ausländerbeiratswahl. Dort kann man schon die eine oder andere Kandidat*in kennenlernen. Als Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN fänden wir es zudem schön, wenn sich der Beirat künftig als Integrationsbeirat verstehen und auch so nennen würde,“ so Astrid Rothe-Beinlich abschließend.
V.i.S.d.P.: Tely Büchner (0361 655 2030)




















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