Zur Kundgebung des „internationalistischen Bündnisses“, das laut Thüringer Allgemeine am Donnerstag auf dem Anger eine Kundgebung „für den palästinensischen Befreiungskampf“ abgehalten hat, erklärt die Landtagsabgeordnete und Stadträtin Laura Wahl im Namen der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Die grausamen Entführungen am 7. Oktober, die brutalen Morde an jungen Feiernden und den Terror gegen Frauen und Kinder, deren leblose Körper auch noch im Triumph entblößt durch die Straßen gezerrt wurden sind kein „Freiheitskampf“. Das ist islamistischer Terror der Hamas gegen Unschuldige und muss so ganz klar benannt und verurteilt werden.
Wir stehen solidarisch an der Seite von Israel und erwarten, dass das Existenzrecht von Israel unumstritten ist.
Gleichzeitig will ich betonen: dieser Krieg bedeutet auch für palästinensische Zivilist*innen kaum erträgliches Leid. Die internationale Gemeinschaft muss einen humanitären, sicheren, Fluchtkorridor schaffen.
Wir sollten uns alle bewusst sein: Die aktuelle Situation ist schwierig und schwer zu ertragen. Sie erfordert von uns allen eine hohe Ambiguitätstoleranz, also die Fähigkeit, die Komplexität, Gleichzeitigkeit und Unsicherheit einer Situation anzuerkennen und damit umzugehen.
Wirkliche Freiheit für Palästina heißt: Menschenrechte.
Nicht, Israel das Existenzrecht abzusprechen oder Zivilist*innen zu ermorden.“
V.i.S.d.P.: Martin Kosny (0361 655 2030)































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