Gesundheitskiosk

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Grüne Fraktion bringt niedrigschwellige Gesundheitsangebote am Drosselberg auf den Weg

Ramona Wuttig: Gesundheit darf kein Luxus sein

Der Erfurter Sozialausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung den Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beschlossen, der sich für Gesundheitsangebote stark macht, welche insbesondere Menschen in Stadtteilen erreichen sollen, die aufgrund ihres sozioökonomischen Status ohnehin benachteiligt sind. Orientiert hatte sich der Antrag an sog. Gesundheitskiosken, die in größeren Städten wie Hamburg bereits erfolgreich erprobt wurden. Im Ausschuss wurde das Vorhaben bereits seit Mai letzten Jahres diskutiert. Im Doppelhaushalt für 2026/27 gelang es der grünen Fraktion dann, auch die dafür notwendige Finanzierung zu sichern.

„Nun geht es endlich an die Umsetzung“, freut sich Ideengeberin Ramona Wuttig, die die grüne Fraktion im Sozialausschuss vertritt. „Mein Ziel war und ist es, für Menschen, die von Armut und Benachteiligung betroffen sind, möglichst niedrigschwellig Angebote zu schaffen, die Zugang zu medizinischer Versorgung ermöglichen und auch mit sprachlichen Barrieren umzugehen wissen. Dass dieses Angebot nun im Drosselbergzentrum umgesetzt werden soll, ist ein guter und richtiger Schritt hin zu mehr Teilhabe und Angeboten dort, wo es besondere Bedarfe gibt.“

Konkret sollen mit 10.000 Euro jährlich aus dem Stadthaushalt zusätzliche Präventions- und Informationsangebote auf den Weg gebracht werden, die betroffene Menschen notwendige Unterstützung bieten oder sie auf ihrem Weg hin zu adäquater Behandlung begleiten. Nun ist der Stadtrat am Zug, um den Beschluss des Ausschusses entsprechend zur Umsetzung zu bringen.

„Nachdem im Ausschuss gestern eine große Mehrheit für den Antrag votierte und auch die Verwaltung für seine Annahme warb, sind wir sehr zuversichtlich, dass auch der Stadtrat am 18. März entsprechend votiert und die Angebote, die es braucht, endlich auch vor Ort ankommen. Für uns ist jedenfalls klar, dass gerade in Zeiten zunehmender Ökonomisierung aller Lebensbereiche Gesundheit für alle kein Luxus sein darf“, so Ramona Wuttig abschließend.

V.i.S.d.P.:  Astrid Rothe-Beinlich (0361 655 2030)

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