Ramona Wuttig: „Gleichstellung beginnt vor Ort: Mehr Schutz und Teilhabe für FLINTA-Personen in Erfurt“
Anlässlich des feministischen Kampftages am 8. März 2025 macht BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Erfurt deutlich: Geschlechtergerechtigkeit ist keine abstrakte Forderung, sondern eine konkrete Aufgabe, die vor Ort beginnt. Gerade auf kommunaler Ebene gibt es viel zu tun, um echte Gleichstellung zu verwirklichen. Ramona Wuttig, gleichstellungspolitische Sprecherin der Stadtratsfraktion, betont: „Kommunalpolitik kann und muss aktiv dazu beitragen, dass Erfurt eine Stadt wird, in der alle Menschen gleichberechtigt leben und sich sicher fühlen können. Sicherheit und Gleichstellung sind kein Luxus, sondern eine kommunale Pflicht. Zum 8. März erinnern wir deshalb daran, dass der Kampf für Gleichstellung nicht nur symbolisch geführt werden darf – wir brauchen konkrete Maßnahmen, hier und jetzt! Unsere Stadt hat die Verantwortung, FLINTA-Personen besser zu schützen und ihnen mehr politische Teilhabe zu ermöglichen.“
Dringender Handlungsbedarf in Erfurt: Schutz, Repräsentation und Sicherheit
„Gewalt gegen FLINTA-Personen ist keine Randnotiz, sondern ein strukturelles Problem – auch in Erfurt. Wer von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffen ist, braucht sofortige Hilfe, doch genau daran mangelt es. Die Frauenhäuser und Schutzwohnungen der Stadt sind häufig überfüllt, Notlösungen wie Hotelunterbringungen keine echte Alternative. Gleichzeitig fehlen sichere Orte im öffentlichen Raum, und in politischen Entscheidungsprozessen sind FLINTA-Personen nach wie vor unterrepräsentiert. Es ist Aufgabe der Stadt, hier konsequent zu handeln“, erklärt Wuttig weiter.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Erfurt setzt sich ein für:
• Mehr Frauenhausplätze und Schutzwohnungen: Die Stadt muss dringend in den Ausbau von Schutzräumen investieren. Wir setzen uns für eine Erhöhung der Kapazitäten sowie ein langfristiges Konzept ein, das allen Betroffenen den notwendigen Schutz bietet.
• Mehr Repräsentation von FLINTA-Personen in kommunalen Gremien: Frauen und weitere FLINTA-Personen sind in Entscheidungsprozessen noch immer unterrepräsentiert. Im Erfurter Stadtrat sind Frauen momentan nur zu einem Drittel vertreten. Wir fordern verbindliche Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Gremien und Führungspositionen in der Stadtverwaltung und städtischen Unternehmen diverser besetzt werden.
• Sichere Orte für alle: Mehr Beleuchtung und Schutzkonzepte im öffentlichen Raum: Viele FLINTA-Personen fühlen sich nachts unsicher in der Stadt. Wir brauchen besser beleuchtete Wege, sichere Rückzugsorte und eine klare Strategie gegen sexualisierte Belästigung in öffentlichen Räumen.
V.i.S.d.P.: Tely Büchner (0361 655 2030)
































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