Wuttig und Robeck: Zoo und ega zeitnah zu Kooperationspartnern machen
Der Verband kinderreicher Familien in Thüringen e.V. gibt bereits seit 7 Jahren auf Antrag von Familien mit drei und mehr kindergeldberechtigten Kindern kostenfrei die sog. Mehrkindfamilienkarte aus. Diese wird in ganz Thüringen von vielen Einrichtungen unterstützt. So bezahlen Familien, die diese Karte vorlegen, immer nur für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Der Verein bemüht sich auch schon seit vielen Jahren um eine entsprechende Kooperation mit der ega und dem Zoopark in Erfurt – bisher leider erfolglos. Um dem abzuhelfen, hatte die bündnisgrüne Fraktion zur Beratung über den Doppelhaushalt einen Begleitantrag eingebracht, der am 17. Dezember 2025 vom Stadtrat auch beschlossen wurde.
„Wir wissen, dass Zoo und ega bereits eigene Familienkarten für bis zu fünf Kindern anbieten. Allerdings gibt es eben auch noch größere Familien, die von derartigen Angeboten profitieren sollten. Vom Verband kinderreicher Familien haben wir erfahren, dass dies 2025 29 Familien mit sechs und mehr Kindern betraf. Wir meinen: Auch sie sollen die Möglichkeit haben, die Familienangebote von Zoo und ega zu nutzen. Und deshalb drängen wir nun auch auf die Umsetzung des von uns eingebrachten Beschlusses“, so Ramona Wuttig, der die Familienfreundlichkeit städtischer Einrichtungen ein besonderes Anliegen ist.
„Mit unserem Begleitantrag zum Doppelhaushalt haben wir deutlich gemacht, wie die Finanzierung funktionieren kann“, betont Jasper Robeck, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion. „Im Stadtrat am kommenden Mittwoch beantragen wir, dass im Rahmen der obligatorischen Überarbeitung der Eintrittspreisordnung des Zooparks auch die Mehrkindfamilien berücksichtigt werden. Nicht verwendete Mittel aus dem Familienpass stünden parat, um diesen Wunsch nachzukommen, sofort die Hürden für Mehrkindfamilien um den Zoo und die ega zu besuchen, zu senken. Gerade bei der geringen Zahl an betroffenen Familien bleibt die Ausgleichssumme überschaubar. Für uns ist und bleibt es eine Frage des politischen Willens, wie kinderfreundlich sich Erfurts städtische Einrichtungen gerade gegenüber Großfamilien verhalten. Deshalb fordern wir von Oberbürgermeister erneut eine möglichst schnelle Umsetzung.“
V.i.S.d.P.: Astrid Rothe-Beinlich (0361 655 2030)































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