Die meisten Städte in Deutschland haben angesichts der dramatischen Pandemielage inzwischen die Reißleine gezogen und ihre Weihnachtsmärkte abgesagt. Nicht so Erfurts Oberbürgermeister, der mit einem „Schachzug“ die derzeit geltenden Maßgaben umgehen will.
Dazu erklärt Astrid Rothe Beinlich, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Erfurter Stadtrat:
„Angesichts der derzeitigen dramatischen pandemischen Situation in Thüringen – sehr hohen Inzidenzen sowie einer Hospitalisierungsrate, die deutschlandweit am höchsten ist – sollte unserer Meinung nach in diesem Jahr gänzlich auf Weihnachtsmärkte verzichtet werden. Die Wissenschaftler*innen sind sich einig, dass es neben dem vermehrten Impfen jetzt kurzzeitig auch wieder Kontaktbeschränkungen benötigt, um die Inzidenzen spürbar zu senken und dem drohenden Kollaps des Gesundheitssystems entgegenzuwirken. Daher sind Großveranstaltungen wie Weihnachtsmärkte in der aktuellen Situation nicht vertretbar. Viele Städte in Thüringen und auch deutschlandweit haben deshalb wohl überlegt – wenn auch schweren Herzens – bereits ihre Weihnachtsmärkte abgesagt.
Dennoch ist die Kurzfristigkeit der Absage natürlich ein Problem für die Händler*innen. Daher sollte der Fokus nun darauf liegen, den Händler*innen schnellstmöglich Entschädigungen zukommen zu lassen. Dafür werden wir uns beim Land und auch auf Bundesebene stark machen. Es wäre jedenfalls unverantwortlich, die Weihnachtsmärkte um jeden Preis öffnen zu lassen.“
V.i.S.d.P.: Tely Büchner (0361 655 2030)




















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