Wuttig und Maicher: Fatale Entscheidung für Beschäftigte und den Wirtschaftsstandort Erfurt
Heute wurde öffentlich bekannt, dass Zalando zu Ende September sein Werk im GVZ schließt. Das bedeutet auch das Aus für ca. 2700 Mitarbeitende am Erfurter Standort. Zudem verliert Erfurt damit einen seiner größten Arbeitgeber. Begründet wird dies mit Umstrukturierungen des Unternehmens.
„Diese Nachricht ist eine Katastrophe für die 2700 Beschäftigten. Viele haben mehr als zehn Jahre für Zalando in Erfurt gearbeitet. Dass nun so plötzlich eine vollständige Schließung des Erfurter Werks ansteht, ist ein Schlag ins Gesicht. Auch wenn nun angekündigt wurde, dass mit dem Betriebsrat ein Interessensausgleich verhandelt werden soll, raubt diese Entscheidung vielen ihre Existenzgrundlage. Wie Zalando die Auswirkungen dieser Schließung auf die Betroffenen tatsächlich mindern will, bleibt offen. Wir meinen aber, dass Zalando hier eine weitergehende Verantwortung hat. Schließlich haben sich viele Menschen im Vertrauen auf eine dauerhafte Beschäftigung in diesem Werk in Erfurt niedergelassen“, betont Ramina Wuttig, die die grüne Fraktion im Sozialausschuss der Stadt vertritt.
„Auch standortpolitisch ist diese Entscheidung fatal. Zalando ist einer der größten Arbeitgeber in der Landeshauptstadt. Für uns erschließt sich nicht, warum nun ausgerechnet dieses Werk geschlossen werden soll, wo die eigens dafür gebaute Halle noch keine 15 Jahre alt ist. Erfurt verliert damit zudem eine feste Größe in der bisherigen Ansiedelungspolitik und im GVZ. Das wird nicht so einfach zu kompensieren sein. Für uns stellt sich die Frage, was die Hintergründe für diese Entscheidung sind. Wir jedenfalls werden die Schließung mit all ihren Folgen kritisch begleiten“, kündigt David Maicher an, der Mitglied im Wirtschaftsausschuss der Stadt ist.
V.i.S.d.P.: Astrid Rothe-Beinlich (0361 655 2030)






















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