Wahl: „Unverantwortliche Politik nach dem populistischen Motto `Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.“
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert, dass der Stadtrat in seiner Stellungnahme zum 2. sachlichen Teilplan Windenergie Mittelthüringen die Flächen verkleinert hat.
Dazu erklärt Laura Wahl, energiepolitische Sprecherin der Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Man kann nicht den Klimaentscheid mit großer Mehrheit annehmen – so wie es der Stadtrat im letzten Jahr beschlossen hat – und dann beim Ausbau der Windenergie einknicken. Das ist unverantwortliche Politik nach dem populistischen Motto `Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.`
Für die Erreichung der Klimaneutralität ist der Ausbau der erneuerbaren Energien und damit die Umstellung auf ein klimaneutrales Energiesystem die wichtigste Maßnahme. Es zeugt von wenig Rückgrat, dass am Ende nur die SPD-Fraktion und wir Grüne die ausgewiesenen Flächen mitgetragen haben.
Die Flächen müssen nun voraussichtlich an anderer Stelle in Mittelthüringen ausgewiesen werden. Das ist ungerecht, denn als Landeshauptstadt können wir unseren Energiebedarf nicht selbst decken. Wir sollten daher unser Größtmögliches tun, geeignete Erfurter Flächen für den Zubau der erneuerbaren Energien zu nutzen!
Dazu gehören übrigens auch Dachflächen für solare Nutzung in der Altstadt. Mit dem Zubau von erneuerbaren Energien macht sich Erfurt nicht nur ein Stück weit unabhängiger, sondern fördert auch die regionale Wertschöpfung und Gewerbesteuereinnahmen.“
V.i.S.d.P.: Martin Kosny (0361 655 2030)


































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