Am Montag, den 20. November 2023, findet ein bundesweiter Aktionstag statt, der sich für einen Tarifvertrag und gerechte Löhne für studentische Beschäftigte starkmacht. Die Erfurter Grünen unterstützen diese Initiative nachdrücklich und fordern substantielle Veränderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von studentischen Hilfskräften.
Dazu erklärt Jasper Robeck, Sprecher des Kreisverband und hochschulpolitischer Sprecher der Erfurter Stadtratsfraktion: “Als studentische Hilfskraft für eine Professor*in erhält man in Erfurt gerade einmal etwas 12,00 € was genau dem Mindestlohn entspricht. Zurzeit sind Studierende und Lehrende an Universitäten und Fachhochschulen aufgrund der niedrigen und unsicheren Arbeitszeiten sowie Gehälter teilweise gezwungen, mehrere Jobs anzunehmen, um finanzielle Sicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig müssen häufig über die Vertragslaufzeit hinaus Klausuren korrigiert oder Seminare vorbereitet werden. Dies kann nicht die Norm in unserem Bildungssystem sein! Wir müssen die Prekarität in der Wissenschaft ansprechen und beenden. Dazu braucht es einen verbindlichen Tarifvertrag!“
„Wir stehen an der Seite der Streikenden! Die Beschäftigung an der Hochschule ist nicht ein netter Nebenjob, sondern für viele Studierende eine unerlässliche Einnahmequelle. Zudem bietet sie den Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere. Dazu müssen alle einen Zugang haben, nicht nur Studierende mit ausreichender finanzieller Unterstützung ihrer Eltern. Der Kampf für einen TV-Stud ist auch einer für ein Wissenschaftssystem, was Diversität fördert, und Mitbestimmung ermöglicht“, so Robeck abschließend.
V.i.S.d.P.: Kinza Saleem

























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