Jasper Robeck: „Antidiskriminierung weiter in den Fokus rücken“
Angesichts der morgigen Vorstellung der Kampagne zur Zivilcourage und zu Alltagsrassismus, die durch den Erfurter Stadtrat beschlossen und mit Haushaltmitteln untersetzt wurde, erklärt Jasper Robeck, sicherheitspolitscher Sprecher für BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Erfurter Stadtrat:
„Wir begrüßen diese Kampagne zur Zivilcourage und Antidiskriminierung ausdrücklich, insbesondere die zeitnahe Erarbeitung mit einer professionellen Agentur. Wir finden es gut, dass für die einzelnen Bereiche jeweils auffällige Motive erarbeitet wurden, die zum Eingreifen ermutigen.“
„Ohne den Antrag unserer Fraktion hätte die Antidiskriminierung in der Kampagne keine Rolle gespielt. Leider kommt unserer Kenntnis nach der Antidiskriminierung mit einem einzigen Motiv bisher nur eine Nebenrolle zu. So wird beispielsweise Queerfeindlichkeit oder Ableismus überhaupt nicht adressiert. Angesicht der Verdopplung rechter und rassistischer Gewalt erwarten wir einen stärkeren Fokus, insbesondere bei der Fortführung der Kampagne im nächsten Jahr“, so Robeck weiter.
„Dass zudem diese Kampagne zur Zivilcourage offenbar nicht auf Social Media geschaltet werden soll, obwohl ein Großteil der Betroffenen im Netz mit Alltagsdiskriminierung konfrontiert wird, ist leider nicht sehr lebensnah“, so Jasper Robeck abschließend.
V.i.S.d.P.: Martin Kosny (0361 655 2030)

























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